INNENORTSENTWICKLUNG & LEBENDIGE ORTSKERNE
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Unsere Innenorte müssen so entwickelt werden, dass sie von möglichst vielen Menschen genutzt werden können und einen echten Mehrwert für den Alltag bieten.
Neue und vor allem bereits geplante Gebäude oder Räumlichkeiten dürfen nur dann entstehen, wenn sie einen Mehrwert für alle Menschen in unserer Gemeinde haben und nicht die meiste Zeit des Jahres leer stehen.
Meine konkrete Idee ist hierbei ein multifunktionales Gebäude, in dem beispielsweise eine attraktive Bibliothek mit einem breiten Angebot, aber auch eine kleine Gastronomie oder Einkaufsmöglichkeiten Platz finden. Die Umsetzung und Integration von Co-Working-Spaces bietet zudem auch den Gewerbetreibenden im Ort weitere Möglichkeiten.
Wenn Innenorte und Leerstände aktiv gedacht und entwickelt werden, können neue Nutzungen entstehen, die Leben in den Ortskern bringen und bestehende Strukturen sinnvoll ergänzen.
Solche Konzepte sind keine Theorie. Beispiele aus anderen Kommunen zeigen, was möglich ist: die Stadtbibliothek in Gerolzhofen, die Markthalle 2.0 in Lohr am Main oder das Projekt „MITTEN IM Ort“ in Niederwerrn. Diese und weitere Beispiele habe ich persönlich besucht, um die Ideenfindung voranzutreiben.
Ebenso wertschätzen andere Kommunen ihre gemeindlichen Bibliotheken durch professionelles Personal und unterstützen damit ehrenamtliche Leistungen. Um etwas Nachhaltiges entstehen zu lassen, darf dies auch künftig bei uns kein Luxus sein.
Dabei braucht es Offenheit für neue Ideen, aber keine Denkverbote. Entscheidungen sollten nicht allein wegen möglicher Fördermittel getroffen werden, sondern danach, was langfristig für unsere Gemeinde sinnvoll ist. Ziel sind Entwicklungen, die dauerhaft tragen und von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen werden.
Auch die Verkehrsführung und Mobilität spielen dabei eine wichtige Rolle. Sichere Wege, eine gute Erreichbarkeit und moderne Mobilitätsangebote können dazu beitragen, Innenorte attraktiver und lebenswerter zu machen.
Für den Altort braucht es zudem einfachere und praktikablere Sanierungsregelungen, damit bestehende Gebäude erhalten, energetisch effizient saniert und neuer Wohnraum geschaffen werden kann.
Die Einbindung von Weyer ist dabei ebenso wichtig. Hier bietet sich besonderes Potenzial, etwa durch die Weiterentwicklung der Bücherei im ehemaligen Rat- und Schulhaus oder die Perspektive eines multifunktionalen Bürgerhauses. Denkbar ist auch eine ergänzende Nahversorgung, beispielsweise in Form eines digitalen Kleinstsupermarkts, der Alltag, Ortskern und Wohnqualität sinnvoll verbindet.

